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Wie haben wir das gemacht? Das Gebäude haben wir eigentlich für unser Produkt „Alphapicture” aufgenommen - Näheres hierzu unter www.AlphaPicture.de. Die Idee, daraus ein Filmchen zu machen, kam später. Der ganze
Film (Laufzeit: 4 min) basiert daher nur auf
Bild 2:
Bild 3:
Bild 4:
Die Bilder wurden auf Fujichrome Velvia-Film aufgenommen und High-End mit 3000 dpi gescannt (Imacon Flextight-Scanner) Die Bildbearbeitung Die Bilder wurden in Adobe Photoshop bearbeitet. Unter anderem wurden Überstrahlungen und Reflexe entfernt. Endergebnis waren zwei Bilder, auf denen jeweils alle Fenster der Gebäude klar voneinander abgetrennt und beleuchtet waren.
Vorbereitung der Fenster Um die jetzt hellen Fenster wieder gezielt dunkel zu bekommen, haben wir aus den Original-Fotos 9 Versionen für dunkle Fenster herausgezogen ...
Auf einer
Farbtafel ist definiert, mit welcher dieser
Ermittlung der Fensterkoordinaten Um die Bilder der dunklen Fenster auf das Gebäude mappen zu können,müssen die Koordinaten eines jeden Fensters bekannt sein. Jedes Fenster definiert sich durch 4 Punkte, jeder Punkt durch einen X- und einen Y-Wert. Das Gebäude hat 40 Etagen. Sichtbar sind maximal 102 Fenster pro Etage. Das Ganze für 2 Kamerastandpunkte. Es waren also 2 x 40 x 102 x 4 x 2 = 65280 Werte aus den Originalbildern zu ermitteln und in eine Liste einzutragen. Von Hand ist das eine mühsame Angelegenheit. Daher haben wir ein Computerprogramm entwickelt, mit dem man die Koordinaten aus dem Originalbild direkt per Mausklick und Drag- und Drop aufnehmen kann. Zur Kontrolle legt das Programm ein Gitternetz über die Punkte.
Das Animationsprogramm Auch das eigentliche Animationsprogramm ist eine Eigenentwicklung. Das Animationsprogramm für Opera House verfügt über einen Editor, mit dem Kamerabewegungen programmiert werden können. Zoom- und Schwenkgeschwindigkeiten, sowie Beschleunigungen und Abbremsen der Bewegungen sind ebenfalls einstellbar. Start- und Endpositionen können in einem Vorschaufenster durch Ziehen mit der Maus bestimmt werden.
Weiterhin ermöglicht der Editor die Definition dessen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dem Gebäude zu sehen sein soll. Im folgenden nennen wir diese Ebene Content. Der Content Der Content ist sozusagen ein eigener Film, der all das wiedergibt, was durch die erleuchteten Fenster auf dem Gebäude zu sehen ist.
Für die Content-Erstellung wurden verschiedene Werkzeuge verwendet:
*) Nachbearbeitung in Adobe Photoshop
Alle Content-Bilder haben die Auflösung 102 x 40 Pixel und eine Farbtiefe von 1 bit. Sie wurden in Adobe Premiere zunächst zu einem eigenen Filmchen zusammengeschnitten und wiederum als Einzelbilder exportiert. Diese Einzelbilder wurden vom Animationsprogramm als Vorlage für die Erzeugung der eigentlichen Filmbilder benutzt. Das Compositing Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, dass von jedem Kamerastandpunkt zwei Aufnahmen exisitierten, die vor dem Export einzelner Filmbilder zu einem virtuellen großen Bild zusammengerechnet werden mußten. Da die zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommenen Bilder später wie ein einziges aussehen sollten, mußte die Telesicht mit Alphakanälen in die Weitwinkelsicht kopiert werden. Einige Fenster der Gebäude sind noch dazu von anderen Gebäudeteilen, Bäumen oder Straßenlaternen verdeckt. Um die Fenster dahinter dennoch animieren zu können, ist für all diese Elemente eine weitere Masken-Datei notwendig:
Für
die Berechnung jedes einzelnen Filmbildes muss das Animationsprogramm
eine Reihe von Bildverarbeitungs- Hier die Schritte des Renderings im Einzelnen:
Der Bildexport erfolgt entweder in PAL-Auflösung oder im Panoramaformat 1996 x 576 Pixel (für Dataton Watchout).
Die so erzeugten Einzelbilder wurden wie in Adobe Premiere mit Blenden versehen, zusammengeschnitten und wieder als Einzelbilder exportiert. Die Fertigstellung erfolgte je nach Verwendung in unterschiedlichen Systemen: DVD Authoring:
Spruce Conductor Credits: Fotografie:
Michael von Aichberger Fotoassistenz: Thomas Künzel
Darstellerin: Kerstin Wodecki Choreographie: Ulrike Schopf
Kamera: Karina Schumann Grafik: Steffi Oberheim Pia Thöt
Bildbearbeitung: Ruthild Seeliger Inga Mengel Ewa Kaczmarczyk-Schmitz
Animation: Pia Thöt Postproduktion: Pia Thöt
Daniel Strücker Musik: George Bizet "Habanera"
aus der Oper "Carmen" Arrangement: Laurie Burgess Russell
McNamara Paul Pritchard Idee, Konzept und Programmierung:Michael
von Aichberger
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